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EcoVadis Methodik-Update Q3 2026: Was sich ändert und was das für Sie bedeutet

EcoVadis Methodik-Update Q3 2026: sieben Änderungen, eine davon kann Punkte kosten. Was jede Änderung für Ihr nächstes Assessment bedeutet.

Eine stimmungsvolle Szene auf einer Rolltreppe mit Silhouetten in einer unterirdischen städtischen Kulisse.

Letzte Aktualisierung am 21. September 2026:

[cg_add-class=heading-style-h4]In aller Kürze

  • EcoVadis hat für Q3 2026 sieben Methodik-Änderungen veröffentlicht. Sechs gelten ab dem 14. Oktober 2026, eine ab dem 15. Oktober 2026.
  • Nur eine Änderung kann direkt Punkte kosten. Ab dem 14. Oktober 2026 lehnt EcoVadis in Fragebögen neu eingereichte quantitative Ziele ohne dokumentiertes Basisjahr ab. Bereits akzeptierte Ziele bleiben bis zu ihrem Ablauf gültig.
  • EcoVadis ergänzt mehr als zehn standardisierte Reporting-Kennzahlen, die an GRI, ESRS, den Voluntary Standard und ISSB angelehnt sind. Daten, die Sie bereits für die CSRD oder den VSME erheben, können somit direkt wiederverwendet werden.
  • Die übrigen Änderungen schaffen Klarheit und belohnen Sie: „Other“-Felder sind nun ausdrücklich optional, die Bereiche „Ethik“ und „Nachhaltige Beschaffung“ erhalten Feedback auf Kennzahlenebene und der VSME erhält einen neuen Namen, ohne dass sich der Score verändert..

Mit dem Methodik-Update Q3 2026 hat EcoVadis sieben Änderungen veröffentlicht, die meisten davon gelten ab dem 14. Oktober 2026.

Auf den ersten Blick wirken sie wie Routine-Kosmetik: neue Bezeichnungen, klarere Hilfetexte und detaillierteres Feedback in der Scorecard. Eine Änderung hat es jedoch in sich. Ab diesem Datum lehnt EcoVadis jedes neu eingereichte quantitative Ziel ohne dokumentiertes Basisjahr ab. Es fließt dann nicht mehr in Ihren Score für Richtlinien ein. Bereits akzeptierte Ziele können Sie jedoch weiterhin nutzen, bis sie ablaufen.

Die gute Nachricht: Jede dieser Änderungen belohnt Vorbereitung, mit der Sie heute beginnen können. Dieser Artikel ordnet alle sieben Änderungen ein. Sie erfahren, was sich geändert hat, warum es wichtig ist und was Sie vor Ihrer nächsten Einreichung tun sollten.

Alle sieben Änderungen aus Q3 2026 auf einen Blick

# Änderung Gültig ab Auswirkung
34.1 Reporting zu Leiharbeitskräften gilt nur noch für Zeitarbeitsunternehmen 15. Oktober 2026 Niedrig
34.2 Reporting-Fragen neu strukturiert, neue standardisierte Kennzahlen 14. Oktober 2026 Hoch
34.3 VSME heißt jetzt Voluntary Standard (VS/VSME) 14. Oktober 2026 Niedrig
34.4 Basisjahr für quantitative Ziele verpflichtend 14. Oktober 2026 Hoch
34.5 Biodiversität: neue Option zu gentechnisch veränderten Organismen 14. Oktober 2026 Niedrig
34.6 „Other“-Optionen im Fragebogen ausdrücklich optional 14. Oktober 2026 Niedrig
34.7 Feedback auf Kennzahlenebene für Ethik und Nachhaltige Beschaffung 14. Oktober 2026 Mittel

Die Auswirkung zeigt, wie stark eine Änderung Ihren Aufwand und Ihr Ergebnis im Assessment beeinflusst. Die Änderung 34.4 gilt für alle Fragebögen, die ab dem 14. Oktober 2026 eingereicht werden. Alle übrigen Änderungen gelten für Fragebögen, die ab dem jeweiligen Datum angefordert werden.

Richtlinien und Reporting: die zwei Änderungen, die Ihre Aufmerksamkeit brauchen

Bei den meisten Unternehmen sind für zwei der sieben Änderungen echte Vorbereitungen erforderlich. Die eine ergänzt Ihre Reporting-Antworten um neue Datenpunkte. Die andere kann Ziele aus Ihrem Score für Richtlinien streichen, wenn Sie diese übersehen.

34.4 Basisjahr jetzt für jedes quantitative Ziel verpflichtend

Was sich ändert (für Fragebögen, die ab dem 14. Oktober 2026 eingereicht werden): In Ihren Richtlinien müssen Sie nun neben Zieljahr und Zielwert auch ein Basisjahr nennen. EcoVadis stellt klar: Wenn kein Basisjahr dokumentiert ist, wird die Angabe abgelehnt und zählt nicht für den Indikator „Richtlinien”. Diese Regel gilt für relative Reduktionsziele, absolute Ziele und Null-Vorfall-Ziele gleichermaßen. Sie betrifft neu eingereichte Ziele. Bereits akzeptierte Ziele bleiben bis zu ihrem Ablauf gültig.

Warum das wichtig ist: Dies ist die einzige Änderung aus Q3, die Sie direkt Punkte kosten kann. Sie betrifft Unternehmen jeder Größe. Viele Richtlinien legen fest, wo ein Unternehmen hinwill und bis wann, aber nicht, wo es gestartet ist. EcoVadis will verhindern, dass sich die Messlatte im Nachhinein verschiebt. Ein Basisjahr zeigt Einkaufsteams zudem genau, welchen Weg sie bereits zurückgelegt haben. Von Unternehmen der Größen S, M und L erwartet EcoVadis außerdem quantitative Ziele für mindestens die Hälfte ihrer zentralen Kriterien in den Themen Umwelt und Arbeits- sowie Menschenrechte. Ein fehlendes Basisjahr kommt daher selten allein.

Was Sie tun sollten: Prüfen Sie vor der Einreichung bitte jedes quantitative Ziel in Ihren Richtlinien und Nachweisdokumenten. Das Basisjahr muss im Nachweis selbst angegeben werden, nicht nur in Ihrer Antwort im Fragebogen. EcoVadis nennt ein Beispiel für ein konformes Ziel: die Reduktion der absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr 2030, ausgehend vom Basisjahr 2020.

Anne Wulfhorst Sunhat
"Das Basisjahr klingt nach einem kleinen Detail, ist aber eine der größten Änderungen in diesem Jahr, und sie betrifft jedes Unternehmen. Fehlt bei einem neu eingereichten quantitativen Ziel in Ihrer Richtlinie das Basisjahr, lehnt EcoVadis es ab. Prüfen Sie jetzt jedes Ziel, vor der Einreichung und nicht erst, wenn Ihre Scorecard vorliegt." - Anne Wulfhorst, Sustainability Expert @ Sunhat

34.2 Reporting-Fragen neu strukturiert, neue standardisierte Kennzahlen

Was sich ändert (ab 14. Oktober 2026): EcoVadis hat 19 allgemeine Antwortoptionen für „sonstige Kennzahlen” in themenspezifische Fragen überführt. Diese erscheinen nur noch, wenn das Thema für Ihr Unternehmen wesentlich ist. Zudem wurden mehr als zehn neue standardisierte Kennzahlen ergänzt, die sich an GRI, ESRS, dem Voluntary Standard und den ISSB-Standards orientieren. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Anzahl der eigenen, gemieteten oder betriebenen Standorte in oder nahe biodiversitäts-sensiblen Gebieten
  • Fluktuationsrate der Mitarbeitenden
  • Anteil der Mitarbeitenden, die durch gewählte Arbeitnehmervertretungen oder Tarifverträge abgedeckt sind
  • Anzahl festgestellter Fälle von Kinderarbeit, Zwangsarbeit oder Pflichtarbeit
  • Anzahl festgestellter Menschenrechtsverletzungen mit Auswirkungen auf externe Stakeholder

Die neue Kennzahl zu Standorten in biodiversitäts-sensiblen Gebieten ersetzt die bisherige Ja/Nein-Frage zu diesem Thema, die EcoVadis gestrichen hat.

Warum das wichtig ist: Statt nach allgemeinen Aussagen fragt EcoVadis jetzt nach vergleichbaren Zahlen und zeigt Ihnen nur noch die Reporting-Fragen, die für Ihr Unternehmen wesentlich sind. Das bündelt Ihren Aufwand. Gleichzeitig werden Lücken in Ihren Daten für Einkaufsteams, die Ihre Scorecard lesen, deutlicher sichtbar.

Was Sie tun sollten: Wenn Sie nach CSRD, dem Voluntary Standard oder für CDP berichten, haben Sie bereits einen Großteil dieser Daten. Gleichen Sie die neuen Kennzahlen damit ab und schließen Sie die Lücken vor Ihrer nächsten Einreichung. So erheben Sie jede Zahl nur einmal und können sie anschließend überall wiederverwenden.

Klare Regeln und besseres Feedback

Zwei Änderungen wirken sich nicht auf Ihren Score aus. Sie verändern jedoch, wie Sie den Fragebogen ausfüllen und wie Sie Ihr Ergebnis lesen.

34.6 „Other“-Optionen im Fragebogen ausdrücklich optional

Was sich ändert (ab 14. Oktober 2026): EcoVadis hat die Hilfetexte zu den „Other“-Optionen bei Maßnahmen, Endorsements und Zertifizierungen überarbeitet. Laut EcoVadis hat es keinen negativen Einfluss auf den Score, wenn diese Optionen leer bleiben. Voraussetzung ist jedoch, dass Ihre übrigen Antworten die Bewertungsanforderungen erfüllen und durch ausreichende Nachweise belegt sind.

Warum das wichtig ist: Der Druck, diese Felder vorsorglich auszufüllen, entfällt. Ein leeres „Other“-Feld gilt nicht als Lücke..

Was Sie tun sollten: Nutzen Sie die Option „Other“ nur, wenn Sie tatsächlich etwas ergänzen können, das durch Nachweise gestützt ist.

34.7 Feedback auf Kennzahlenebene für Ethik und Nachhaltige Beschaffung

Was sich ändert (ab 14. Oktober 2026): Die Scorecard zeigt nun auch die Stärken und Verbesserungsbereiche einzelner Kennzahlen im Reporting-Indikator der Themen „Ethik” und „Nachhaltige Beschaffung”. Es handelt sich um die vierte Stufe der Detaillierung, die EcoVadis schrittweise einführt. Laut EcoVadis bleibt die Bewertungsmethodik des Reporting-Indikators unverändert.

Warum das wichtig ist: Die Scorecard zeigt Ihnen nun genau, welche Kennzahl fehlt, anstatt nur eine Zusammenfassung des gesamten Themas zu liefern. Dadurch wird Ihr nächster Maßnahmenplan deutlich präziser.

Was Sie tun sollten: Nutzen Sie das neue Feedback als Checkliste für den folgenden Zyklus Ihrer nächsten Scorecard.

Änderungen für bestimmte Unternehmen und Branchen

Die letzten drei Änderungen betreffen Sie nur, wenn Sie zu einer bestimmten Größenklasse oder Branche gehören. Prüfen Sie kurz, ob eine davon auf Sie zutrifft.

34.3 Aus VSME wird „Voluntary Standard (VS/VSME)“

Was sich ändert (ab 14. Oktober 2026): EcoVadis hat den VSME im Fragebogen, in den Hilfetexten und in der Scorecard gemäß dem delegierten Rechtsakt der EU in „Voluntary Standard (VS/VSME)” umbenannt. Das Update unterscheidet zudem zwischen verpflichtenden und freiwilligen Angaben für Unternehmen mit mehr oder weniger als zehn Mitarbeitenden. Betroffen sind Unternehmen der Größenklassen XS, S und M.

Warum das wichtig ist: Es handelt sich lediglich um eine Umbenennung. Laut EcoVadis hat diese keine Auswirkung auf den Score. Am VSME ausgerichtete Berichte für das Geschäftsjahr 2026 und früher bleiben gültig.

Was Sie tun sollten: Nichts, außer den neuen Begriff in Ihrer Dokumentation zu verwenden.

34.5 Biodiversität: neue Option zu gentechnisch veränderten Organismen

Was sich ändert (ab 14. Oktober 2026): EcoVadis hat im Kriterium „Biodiversität” eine neue Maßnahme ergänzt: „Actions to mitigate impacts on biological diversity from the use of Living Modified Organisms” (Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen gentechnisch veränderter Organismen auf die biologische Vielfalt). Sie gilt für mittlere und große Unternehmen in 20 ISIC-Codes, darunter Landwirtschaft, Aquakultur, pharmazeutische Herstellung, wissenschaftliche Forschung und Abfallbehandlung. Die Option ist an Anhang II der CSDDD ausgerichtet.

Warum das wichtig ist: Sie eröffnet einen neuen Weg zu Punkten – allerdings nur für eine kleine Gruppe von Branchen..

Was Sie tun sollten: Prüfen Sie, ob Ihr ISIC-Code auf der Liste steht. Falls ja, dokumentieren Sie bitte die entsprechenden Maßnahmen mit Nachweisen.

34.1 Reporting zu Leiharbeitskräften gilt nur noch für Zeitarbeitsunternehmen

Was sich ändert (ab 15. Oktober 2026): Für mittlere und große Unternehmen hat EcoVadis zwei quantitative Kennzahlen zum Thema Arbeits- und Menschenrechte im Zusammenhang mit Leiharbeitskräften eingeführt. Dabei werden die durchschnittlichen Schulungsstunden pro Leiharbeitskraft sowie der Frauenanteil unter den Leiharbeitskräften erfasst. Diese Optionen gelten nun ausschließlich für Zeitarbeitsunternehmen (ISIC 782). Für Arbeitsvermittlungen (ISIC 781) und sonstige Personaldienstleister (ISIC 783) entfallen sie.

Warum das wichtig ist: Diese Änderung kann Ihnen nur nützen. Zeitarbeitsunternehmen, die ausreichende Kennzahlen liefern, erhalten eigene Stärken in der Scorecard und können somit ihren Reporting-Score verbessern. Laut EcoVadis hat das Update keinen negativen Einfluss auf den Score.

Was Sie tun sollten: Führen Sie ein Zeitarbeitsunternehmen, bereiten Sie für Ihre nächste Einreichung bitte beide Kennzahlen vor. Alle anderen Unternehmen können diesen Punkt überspringen.

Welche Signale das EcoVadis Methodik-Update Q3 2026 sendet

Die Richtung ist klar: EcoVadis rückt von der Frage ab, ob Sie überhaupt etwas berichten, und konzentriert sich stattdessen darauf, ob Sie vergleichbare Zahlen berichten. Offene Freitextfelder werden durch standardisierte Kennzahlen ersetzt, Ziele benötigen einen festen Ausgangspunkt und das Feedback in der Scorecard bezieht sich auf einzelne Kennzahlen. Die Messlatte für belastbare Nachweise wird immer höher gelegt, wodurch sich der Vorteil für Unternehmen, die entsprechende Nachweise bereithalten, weiter erhöht.

Die Updates folgen zudem der europäischen Regulierung. Die neuen Kennzahlen orientieren sich an den ESRS und am Voluntary Standard. Die neue Biodiversitäts-Option ist an Anhang II der CSDDD ausgerichtet. Für Sie bedeutet das weniger doppelte Arbeit: Unternehmen, die bereits nach CSRD oder Voluntary Standard berichten, können einen Großteil dieser Daten in ihrem EcoVadis-Assessment wiederverwenden.

Wie Sunhat Ihnen hilft, aus diesen Änderungen Punkte zu machen

Jede Änderung in diesem Update belohnt dasselbe: strukturierte und vergleichbare Nachweise, die vor der Einreichung bereitstehen. Sie leisten bereits diese Arbeit. Wir helfen Ihnen, daraus einen belastbaren Proof zu erstellen, der auch unter den neuen Regeln standhält. Als offizieller EcoVadis Accredited Consulting Partner bieten wir Ihnen zwei Möglichkeiten. Welcher Weg für Sie geeignet ist, hängt davon ab, wie viel Kapazität Ihr Team hat.

Selbst umsetzen mit Proof Software

Ihr Team behält die Kontrolle und Proof AI übernimmt die aufwendige Arbeit. Proof AI prüft Ihre Richtlinien und Nachweise vor der Einreichung und kennzeichnet fehlende Angaben in Ihren Zielen. Ihre Proof Library ordnet Daten, die Sie bereits für die CSRD oder den Voluntary Standard erhoben haben, den neuen, von EcoVadis standardisierten Kennzahlen zu. So erstellen Sie jede Zahl nur einmal und können sie wiederverwenden. Ihre Nachweise bleiben dabei stets aktuell, auch wenn sich die Methodik ändert.

Sunhat übernimmt Ihr gesamtes EcoVadis-Assessment 

Fehlt Ihrem Team die Kapazität für einen weiteren Assessment-Zyklus, übernehmen unsere Expert*innen mit unseren Proof Services alles von Anfang bis Ende und liefern Ihr fertiges EcoVadis-Assessment. Sie stellen die Daten bereit, unsere Expert*innen bereiten die Einreichung vor und prüfen sie und Sie geben jedes Ergebnis frei. Dabei halten wir Ihre Einreichung bei jedem Methodik-Update auf dem aktuellen Stand und erklären Ihnen, was jede Änderung für Ihren Score bedeutet.

Die Regel zum Basisjahr gilt für jeden ab dem 14. Oktober 2026 eingereichten Fragebogen und die neuen Kennzahlen prägen Ihre Reporting-Antworten ab diesem Tag. Wenn Sie Ihre Ziele, Kennzahlen und Nachweise jetzt auf den neuesten Stand bringen, arbeiten die neuen Regeln für Sie statt gegen Sie. Sie machen die Arbeit bereits. Wir helfen Ihnen, sie zu belegen.

Gemeinsam machen wir Ihre Arbeit nachweisbar

Ihre nächsten Kundenfragebögen, Assessments oder Audits treffen auf verifizierten Proof. Mit Sunhat einmal nachweisen, überall wiederverwenden. Finden Sie jetzt heraus, wie.

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Häufig gestellte Fragen

Betrifft die Regel zum Basisjahr ein Assessment, das ich bereits eingereicht habe?

Nein. Die Regel gilt für Fragebögen, die ab dem 14. Oktober 2026 eingereicht werden. Haben Sie vor diesem Datum eingereicht, gelten für Ihr laufendes Assessment die bisherigen Regeln. Bei Ihrer nächsten Einreichung braucht jedes neu eingereichte quantitative Ziel ein Basisjahr, bereits akzeptierte Ziele bleiben bis zu ihrem Ablauf gültig.

Brauche ich für jedes Nachhaltigkeitsthema quantitative Ziele?

Nein. Für die volle Punktzahl im Indikator Richtlinien verlangt EcoVadis keine Ziele für jedes aktivierte Thema. Von Unternehmen der Größen S, M und L erwartet EcoVadis quantitative Ziele für mindestens 50 Prozent der zentralen Kriterien in den Themen Umwelt sowie Arbeits- und Menschenrechte. Jedes dieser Ziele braucht nun ein Basisjahr.

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Sind meine am VSME ausgerichteten Berichte für EcoVadis weiterhin gültig?

Ja. Die Umbenennung in „Voluntary Standard (VS/VSME)“ ändert nichts daran, wie EcoVadis diese Berichte bewertet. Berichte für das Geschäftsjahr 2026 und früher bleiben uneingeschränkt gültig.

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Verändert das neue Feedback auf Kennzahlenebene meinen Score?

Nein. Laut EcoVadis bleibt die Bewertungsmethodik des Reporting-Indikators unverändert. Die neuen Stärken und Verbesserungsbereiche machen das Feedback für Ethik und Nachhaltige Beschaffung lediglich konkreter.

Senkt ein leeres „Other“-Feld meinen Score?

Nein. EcoVadis bestätigt, dass nicht ausgewählte „Other“-Optionen Ihren Score nicht negativ beeinflussen. Voraussetzung ist, dass Ihre übrigen Antworten die Bewertungsanforderungen erfüllen und durch ausreichende Nachweise belegt sind.

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Geschrieben von:
Anne Wulfhorst Sunhat
Anne Wulfhorst
Sustainability Expert
Anne Wulfhorst ist seit November 2024 als Sustainability Expert bei Sunhat tätig und bringt wertvolle Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit in das Team ein. Zuvor war sie in der Nachhaltigkeitsabteilung der Deutschen Bahn tätig und kennt die Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung aus erster Hand. Vor ihrem Wechsel zu Sunhat beschäftigte sie sich intensiv mit Themen wie dem CDP sowie der Emissionsberechnung. Dank ihres Fachwissens kann sie gezielt auf die Bedürfnisse unserer Kund:innen eingehen und sie dabei unterstützen, Datenprozesse effizienter zu gestalten.

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Geschrieben von:
Anne Wulfhorst Sunhat
Anne Wulfhorst
Sustainability Expert
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