Letzte Aktualisierung am 17. September 2026:
[cg_add-class=heading-style-h4]In aller Kürze
- Der PROOF Summit feierte am 15.09.2026 seine Premiere im Kölner Harbour Club. Mit dabei: über 80 Sustainability-, Compliance-, Legal- und Procurement-Verantwortliche, mehr als 10 Speaker*innen und über 6 Stunden geballter Proof-Content.
- Highlight des Tages war ein Doppelschlag: Lukas Vogts Eröffnungskeynote zum Provable Enterprise und, später am Nachmittag, die Enthüllung des Proof Centers under Proof Servcies in der Product-Roadmap-Session.
- Der rote Faden des Summits: Anforderungen steigen, Teams werden kleiner, Budgets schrumpfen. Es braucht kreative Lösungen, und die menschliche Expertise im Zentrum allen Handelns.
- Der PROOF Summit ist gekommen, um zu bleiben: 2027 geht es weiter. Termin und Ort folgen.
Eine gelungene Premiere
Über 80 Verantwortliche aus Compliance, Sustainability, Procurement und Reporting kamen am 15.09.2026 unter dem Motto „Von Mensch und Maschine: Verifizierbares Reporting im Zeitalter der KI” im Kölner Harbour Club zusammen. Mehr als 10 Expert*innen auf der Bühne lieferten packende Insights aus der Praxis, welche von den Anwesenden in den Pausen zwischen den Sessions ausgiebig diskutiert wurden. Der PROOF Summit 2026 war der erste seiner Art und lieferte Gesprächsstoff, der über den Tag hinaus reichen dürfte.
Highlights des Tages: das Provable Enterprise, die Enthüllung des Sunhat Proof Centers und Ankündigung der Proof Services
Lukas Vogt, CEO und Co-Founder von Sunhat, gab mit seiner Keynote direkt zu Beginn die Richtung für den restlichen Tag vor. Seine These: Regulierung nimmt zu, während Nachhaltigkeitsteams und -budgets schrumpfen, und KI wird dabei von vielen Unternehmen vorschnell zum Heilsbringer erklärt. Belastbarer Proof entsteht aber nur dort, wo ein echtes Datenfundament und menschliche Expertise zusammenkommen. Dabei legte er nicht nur den Finger in offene Wunden, sondern erklärte auch seine Vision des Provable Enterprise: die Selbstverständlichkeit, als Unternehmen vor keiner Regulierung zurückzuschrecken; der Anspruch, das eigene Handeln stets mit Daten und Nachweisen zu belegen. Entscheidend für diesen Weg ist der Instant Proof: ein Nachweis, bestellt und geliefert, so schnell wie eine Pizza. Zuverlässig, jederzeit abrufbar – unabhängig davon, wer gerade im Urlaub ist.

Einen weiteren Höhepunkt lieferte der Nachmittag. In der Product-Roadmap-Session übernahmen Sonja Posdziech (Head of Product) und Alexander Behr (CPO & Co-Founder) und gaben einen ersten exklusiven Einblick in eine große Neuheit in der Sunhat-Lösung: das Proof Center. Eine kuratierte, individuell gebrandete Anlaufstelle, die bereits geprüfte Nachweise aus der eigenen Proof Library bündelt und auch Personen ohne Sunhat-Zugang zur Verfügung stellt. Die Begeisterung im Raum war spürbar, schließt das Proof Center doch die bisher existierende Lücke von der Datenaufbereitung zur Datendistribution. Teams verweisen in Zukunft auf diese Seite, statt dieselbe Frage immer wieder von Hand zu recherchieren und zu beantworten.
Zugleich präsentierte Behr die Erweiterung des Sunhat Portfolios um die Proof Services. In diesem Angebot übernimmt Sunhat die End-2-End-Berichterstattung für ihre Anwendungsfälle. Unsere zertifizierten Expert*innen führen Ihre Assessment durch. Proof AI arbeitet im Hintergrund, findet die richtigen Nachweise und formuliert Ihre Antworten. Ein logischer und konsequenter Schritt, resultierend aus vielen Anfragen und Kundenrückmeldungen aus vergangenen Projekten.

Gebündelte Praxis-Insights aus den Sessions
Auch abseits der Keynote lieferte der Tag jede Menge Substanz. Brian Nash und Katie Shrum von Ingredion waren für Ihren Vortrag extra aus den USA angereist. In „Requests to Results” zeigten sie, wie aus wachsenden Kundenanfragen bei Ingredion eine strategische Chance wurde statt einer wachsenden Belastung. Sie unterstrichen dabei die Bedeutung, den eine zentrale Datenquelle, "a single source of truth" für ihre Sustainability-Arbeit mit sich bringt und wie sie die dadurch realisierten 60-80% Zeitersparnis im Reporting in klaren Business-Impact kanalisieren können.
Im Experten-Panel zum Thema „Proof & KI: Wie viel Mensch braucht der Nachweis?” diskutierten Gunnar Büchter (Yanfeng), Jan-Niklas Möller (WEPA) und Paul Morgenthaler (CommerzVentures) offen darüber, wo KI im Reporting-Alltag schon trägt und wo der Mensch das letzte Wort behalten muss. Der Tenor war klar: ohne menschliche Expertise und Kontrolle läuft es nicht. Hier war insbesondere die Sorge rund um ungeprüfte Falschinformationen zu erkennen – und diesnicht nur auf Unternehmensseite. So konnten sowohl Büchter als auch Möller von Auditoren berichten, die sich in ihren Audits auf grenzwertige KI-generierte Anforderungen beriefen. Morgenthaler formulierte zudem die Befürchtung, dass der aktuelle Diskurs über unrealistische Effizienzversprechen rund um KI zu einem negativen Narrativ und einer “Verteufelung” dieser führen könnte.

Gero Hempel und Frederic Nitzgen von Packwell (Palm Gruppe) zeigten mit der PPWR-Case-Study, wie aus einer regulatorischen Pflicht über 30 Standorte hinweg in Zusammenarbeit mit Sunhat in kürzester Zeit eine wiederverwendbare Proof-Grundlage entstand. Nitzgen nahm die Anwesenden dabei auf seine emotionale Reise von über 2 Jahren PPWR-Arbeit mit. Die Erfahrungen, die er dabei teilte, hinterließen bei allen Anwesenden einen bleibenden Eindruck. Von Problemen, Herausforderungen und Zweifeln bis hin zu einem gelungenen Projektabschluss und einer damit verbundenen Vorreiterrolle in der Industrie war hier die Rede. Ein Satz blieb dabei in besonderer Erinnerung: Proof ist das übergeordnete Ziel. Aber manchmal benötigt es vor allem auch Vertrauen zwischen Partnern, um zum nächsten Abschnitt zu gelangen.
Networking, Proofies und intensiver Austausch

Genauso wichtig wie die Bühne war das, was dazwischen passierte. Die Pausen wurden nicht nur zur Stärkung genutzt. Überall fanden intensive Gespräche zwischen den Teilnehmenden statt. Eigene Erfahrungen und Best Practices wurden abgeglichen, neue Kontakte über Bereichsgrenzen hinweg geknüpft. Das bestätigte uns in unserem Ansatz, einen zentralen Ort für die PROOF-Community zu schaffen.
Zum Abschluss des Programms feierte Anja Schauer, die neue VP Customer Success von Sunhat, mit den ersten PROOF Awards, den „Proofies”, die Kund*innen, die gemeinsam mit Sunhat Hervorragendes geleistet haben. Drei Kategorien standen zur Wahl:
- Der Trailblazer Proofie für außergewöhnlichen Pioniergeist wurde an die Currenta Gruppe überreicht,
- der Impact Proofie für messbare Business-Ergebnisse ging an die Palm Gruppe
- und der Heart & Soul Proofie für besonderes Engagement rund um Sunhat erhielt die Symrise AG.
In gelöster Stimmung fand der Tag bei Drinks & Dinner seinen Abschluss.
Der PROOF Summit: gekommen, um zu bleiben
Der PROOF Summit war ein voller Erfolg. Und schon jetzt ist klar: Er kommt 2027 wieder. Wann und wo? Folgen Sie uns und verpassen Sie keine Neuigkeiten rund um Sunhat und den PROOF Summit 2027.



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